Yamaha B100-II: Klangregler zum Durchdrehen

Klangregler und 5-Band-Equalizer des B100-115II/115SE mit den Bauteilwerten aus dem Service Manual (10/1979). Gerechnet wird das ganze PA-Board: TR101, Klangregler, TR102, Volume, TR103, TR104, TR105 mit den fünf Gyrator-Bändern und der Ausgang zum MA-Board.

Foto der Frontplatte des B100-II mit drehbaren Reglern
Knopf nach oben oder unten ziehen = drehen; seitliches Wischen dreht nie. Antippen öffnet darunter einen großen Feinregler. Am Rechner auch Mausrad, Pfeiltasten (mit Umschalt in ganzen Schritten) und Doppelklick = Mittelstellung. Eingangsbuchsen, POWER und ON/OFF sind nur Bild.
Aktuelle Einstellung Service-Einstellung: Klangregler 10, EQ Mitte (Tabelle 1) Werksmessung Fig. 1 (ganzes Gerät, Klangregler 10, EQ Mitte), digitalisiert

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−6 dB

Die Datei wird nur in deinem Browser verarbeitet und nirgendwohin hochgeladen. Sie läuft im Loop und wird so behandelt, als käme ihr Signal aus der Stufe vor dem Klangregler (TR101). Klangregler und TR102 zusammen haben bei 1 kHz fast genau 0 dB Verstärkung, deshalb ist „Ohne Klangregler" etwa gleich laut. Gerechnet wird die Schaltung Abtastwert für Abtastwert; Reglerbewegungen werden wie bei einem echten Poti ohne Knacken übernommen. Am besten klingt es mit einer trocken aufgenommenen Bass-Spur (direkt aus dem Instrument, ohne Verstärker).

Bauteilwerte

Geänderte Werte sind blau markiert. Alle Werte stammen aus dem Schaltplan, außer der Stromverstärkung von TR102: Der Plan nennt nur die Gruppen GR und BL (200–700). Zwischen 200 und 700 ändert sich die Kurve um höchstens 0,3 dB (bei 20 kHz), unterhalb von 3 kHz um höchstens 0,2 dB.

Werksprüfung nach Service Manual

Regler, FrequenzHub max → minSoll (Tab. 6)Ergebnis

Tabelle 6 misst das ganze Gerät: einen Regler von Maximum auf Minimum, alle anderen auf Maximum. Der Klangregler bestimmt diese Werte fast allein, deshalb lassen sie sich hier nachprüfen. Sie hängen nur von den Bauteilen ab, nicht von der Knopfstellung.

Offener Punkt Middle: Die Schaltung ergibt mit den dokumentierten Werten 3,3 dB, das Service Manual nennt 6 ± 3 dB. Die Werte 1 kΩ und 0,47 µF stehen übereinstimmend in Schaltplan, Teileliste und Platinenaufdruck. Mit den üblichen Bauteiltoleranzen ergeben sich 2,0 bis 5,4 dB. Woher die 6 dB kommen, geht aus den Unterlagen nicht hervor.